Am Ende der Preseason wird der Kader festgelegt.
Spieler müssen gehen.
Andere bleiben.
Manche Entscheidungen sind offensichtlich.
Andere nicht.
Der Final Roster steht.
Nicht, weil jetzt schon alles perfekt ist.
Sondern weil irgendwann entschieden werden muss.
Im ERP-Projekt ist das der Moment der Systemauswahl.
Präsentationen wurden gesehen.
Workshops durchgeführt.
Anforderungen diskutiert.
Und trotzdem bleibt ein Rest Unsicherheit.
Denn zu diesem Zeitpunkt weiß niemand wirklich:
👉 Wie sich das System im Alltag anfühlt.
👉 Wie stabil die Prozesse laufen.
👉 Wie gut das Team zusammenarbeitet.
Und trotzdem wird entschieden.
Manchmal auf Basis von Kriterien.
Manchmal auf Basis von Erfahrungen.
Und manchmal auch auf Basis von Vertrauen.
Auch externe Stimmen spielen hier eine Rolle.
Empfehlungen.
Referenzen.
Beratung.
Im Football gibt es Agents.
Im ERP-Projekt gibt es Berater.
Beide verfolgen legitime Interessen.
Aber nicht immer dieselben.
Und dann ist da noch ein Faktor, der erstaunlich selten offen diskutiert wird:
💰 Der Preis.
Lizenzkosten.
Einführungsaufwand.
Betrieb.
Zahlen wirken objektiv.
Aber auch sie erzählen nur einen Teil der Geschichte.
Ein günstiger Einstieg kann später teuer werden.
Und eine höhere Investition kann sich schneller auszahlen als gedacht.
Im Football entscheidet nicht nur Talent über den Kader.
Sondern auch das Budget.
Der Final Roster ist deshalb nie nur eine fachliche Entscheidung.
Er ist auch eine strategische.
Und manchmal auch eine mutige.
Denn eines ist sicher:
Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt erst jetzt.
🏈 Lesson learned:
Die richtige Entscheidung erkennt man selten im Moment der Entscheidung.
Sondern erst in der Saison.
Episodenbild mit generativer KI erstellt. Idee, Konzept, Erfahrungen und redaktionelle Verantwortung: Ralf Brodrecht.